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Die Arbeitswelt als Handlungsfeld für kausale Suchtprävention

Kausale Suchtprävention besteht in der Beeinflussung auslösender und begünstigender Bedingungen. Dazu bedarf es der Vernetzung von Aktivitäten der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Unsere Hauptstrategie z.B. bei der Kulturdroge Alkohol ist der Aufbau individueller, sozialer und organisatorischer Kompetenzen im Umgang mit der Kulturdroge mit dem Ziel einer Veränderung des Konsumniveaus, einer Risikominimierung und Prävention von Unfällen, gesundheitlichen Folgeschäden und chronischer Suchterkrankung.

Wir erreichen in der Arbeitswelt erwachsene Menschen in ihrer Berufsrolle. Wie in keinem anderen Lebensbereich sind hier bereits entwickelte, relativ stabile Konsummuster und Werthaltungen im Umgang mit legalen Suchtmitteln auch noch für die Gruppe der Erwachsenen beeinflussbar.

Suchtpräventive Aktivitäten im betrieblichen Rahmen bewirken , dass




  • der Umgang mit Alkohol generell und am Arbeitsplatz überdacht und Konzepte der Punktnüchternheit umgesetzt werden


  • Arbeitsbedingungen, die Alkohol- und Suchtmittelkonsum und psychosoziale Probleme fördern, verändert werden


  • suchtmittelauffällige Mitarbeiter frühzeitiger angesprochen und für eine Lösung ihrer Probleme motiviert werden







  • effiziente innerbetriebliche Hilfesysteme aufgebaut werden, die unbürokratische und schnelle Wege zu adäquaten Beratungs- und Behandlungsangeboten öffnen und einen erheblichen Beitrag zur Reintegration bereits erkrankter Mitarbeiter leisten. Diese Hilfesysteme basieren zum Teil auf nebenamtlicher betrieblicher Suchtkrankenhilfe, immer stärker jedoch auch auf professioneller betrieblicher Sozialarbeit.

    Mindestens ebenso bedeutsam wie die Wirkung auf die direkt von uns erreichten Zielgruppen ist die Multiplikatorenwirkung:

    Die im betrieblichen Rahmen erreichten Veränderungen wirken sich auch auf die anderen Rollen und Lebensräume dieser Menschen aus, insbesondere im privaten Umfeld als Partner, Freunde, Eltern und Erzieher. Damit erzielen wir eine unmittelbare Ausstrahlung und Multiplikatorenwirkung auf Tausende von Menschen in vielen anderen Lebensbereichen. In vielen Projekten, insbesondere im Kita- und Krankenhausbereich, im Ausbildungs- und Schulbereich, konnten wir diese Ausstrahlung in andere Bereiche explizit thematisieren und bearbeiten.

    Die Evaluation unserer Maßnahmen zeigt, dass dieser Ansatz hochwirksam und erfolgreich ist. Im betrieblichen Kontext gelingt es offensichtlich wirksamer als an anderen Stellen, insbesondere alkoholauffällige Menschen für Verhaltensveränderungen zu motivieren. Sie werden zudem in einem Stadium erreicht, in dem der Arbeitsplatz noch vorhanden ist. Die frühere Intervention verhindert Chronifizierung und damit auch Langzeiterkrankungen, die für die Krankenkassen zu Buche schlagen und Arbeitsplatzverluste, die das soziale Netz beanspruchen.

    mehr zur Umsetzung der Forderungen des 3. Berliner Drogenberichts

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    Projektbeispiele


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        Suchtprävention

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