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Profil unseres Arbeitsansatzes

Will man mit öffentlichen Mitteln im betrieblichen Kontext einen wirksamen Ressourceneinsatz erzielen, wird von uns als Anbieter mit Recht ein spezifisches, begründetes Anforderungs- und Qualitätsprofil eingefordert.

Unser Institur arbeitet mit einem explizit arbeits- und organisationspsychologischen Profil. Dies ist eine klare Abgrenzung zu klinischen Ansätzen der Suchtkrankenhilfe und Therapie. Wir sprechen im Betrieb nicht in erster Linie über Alkoholismus und Sucht, sondern wir setzen am Führungs- und Kommunikationsverhalten an. Wir beeinflussen betriebliche Kulturen im Umgang mit Alkohol und im Umgang miteinander. Eine Führungskraft, die einen Mitarbeiter auf etwaige Alkoholprobleme ansprechen soll, braucht dazu in begrenztem Umfang Wissen über Alkoholismus, sie muss für dieses Thema sensibilisiert sein. Was sie aber vor allem braucht, ist eine Grundkompetenz, heikle Themen anzusprechen, also Sozialkompetenz, Konfliktfähigkeit, die Auseinandersetzung durchzustehen und Rückendeckung. Dazu ist eine konsistente betriebliche Alkoholpolitik erforderlich, die frei von Doppelbotschaften ist. Und sie braucht die Kompetenz, Bezüge zu anderen Handlungsfeldern - etwa im Bereich Fehlzeiten, Langzeiterkrankungen oder Unfallgeschehen - zu erkennen und aufzugreifen.

Der betriebliche Umgang mit Alkohol und anderen Suchtmitteln und die Kommunikationsmuster im Umgang mit dem jeweiligen Einzelfall sind deshalb nicht durch Einmalaktion oder rein aufklärerische Aktivitäten veränderbar. Vielfach sind Strukturveränderungen erforderlich, Entscheidungs- und Auseinandersetzungsformen müssen verändert werden, die Ethik und Haltung im Umgang miteinander beeinflusst werden.

Unser Ansatz ist daher nur im Kontext von Organisationsentwicklung verstehbar. Wir arbeiten darauf hin, Aktivitäten zur Suchtprävention so mit anderen Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung zu vernetzen, damit sie auf lange Sicht tragfähig bleiben und gut verankert werden.

Gleichzeitig besteht bei der Investition öffentlicher Mittel in ein Arbeitsfeld wie unseres der berechtigte Anspruch nach Qualitätssicherung und Evaluation im Sinne einer kritischen Prüfung des Mitteleinsatzes.

Diesem Anspruch kommen wir nach, indem wir alle Möglichkeiten nutzen, den Einsatz der Arbeitskapazität transparent zu machen und die Qualität und Wirksamkeit der Maßnahmen nachzuweisen. Wir erfassen unsere Aktivitäten, wir werten systematisch unsere Veranstaltungen aus und führen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, zum Teil mit akquirierten Drittmitteln Wirksamkeitsstudien durch.

Mit diesem Profil entsprechen wir seit vielen Jahren den Kriterien, die 1997 vom Europäischen Netzwerk / Deutsches Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung als EU-Standard für betriebliche Gesundheitsförderung eingefordert werden.

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